Lange Zeit hat Nikon nur ein Objektiv mit Perspektivenkorrektur im Programm. Für Landschaftsfotografie, vor allem mit DX-Kameras, war das 85mm f/2,8 PC kaum zu verwenden. Mit den neuen PC-E Objektiven hat sich das jetzt total geändert. Mit 24mm, 45mm und 85mm ist jetzt für jeden Anwendungszweck jetzt ein Objektiv verfügbar. Hier das neue Weitwinkel 24mm f/3,5D ED PC-E (Produktbilder von ->www.nikon.de):
Meine ersten Versuche habe ich mit einer Canon EOS 5D und einem 45er TS-E gemacht. Ein Wochenende mit dem Tilt-Shift hat mir die Möglichkeiten der Perspektivenkorrektur richtig aufgezeigt. Hier einige Beispiele, welche Bilder mit eine Tilt-Shift Objektiv möglich sind. Die ersten 4 Bilder sind mit der Canon, die restlichen mit der Nikon D200 und dem 24mm f/3,5D ED PC-E gemacht worden.
Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, mit der Shift-Funktion sehr schnell und einfach Panormabilder zu erstellen. Wenn man bereits genügend schwer an Kamera, Objektiven, Zubehör, Stativ und Proviant zu tragen hat, ist man froh um jedes Gramm, das zu Hause bleiben kann.

Mit Shift-Verstellung werden 3 Bilder erstellt und dann zu Hause am PC mit einer einfachen Stitch Software zusammengefügt. Ich verwende das Open Source Programm Hugin dafür, aber es gibt auch genügend bezahlbare andere Software zu dem Thema. Wichtig ist, dass die Bilder schnell erstellt werde können. Es muss nicht erst der Nodalpunkt eingestellt werden, einfach Kamera und Objektiv auf das Stativ gesetzt und ausgelöst. Wer es ganz genau machen will, kann statt des Objektivs auch die Kamera mit einem Einstellschlitten shiften. Panoramabilder mit einem Seitenverhältnis von 3:1 sind möglich.
Eine Herausforderung für Besitzer alter Kameras ist natürlich das manuelle Fokussieren. Mit den neuen D-SLRs mit LiveView geht es natürlich wesentlich komfortabler. Aber auch hierzu findet man im Internet ->Hilfe. Eine besondere Hilfestellung ist die Tabelle von ->David Summerhayes. (Auf seiner Seite gibt es die Tabellen auch als PDF zum ausdrucken.)
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Die Tabelle gibt Schätzwerte an, wie weit die Objektebene von der Linsenachse entfernt ist, wenn sie im Schärfebereich ist. Genaue Einstellungen, wie z.B. bei einer Linhof sind damit natürlich nicht möglich.
Mehr Text, wenn wieder Zeit ist.












